Geschäftsbereich Strom - E-Mobilität

Die EBL E-Mobility-Strategie wurde 2016 konsequent umgesetzt.

Seit 2015 positioniert sich die EBL als Vorreiter in Sachen Elektromobilität in der Region Nordwestschweiz und konnte auch 2016 neue Highlights schaffen.

Neben der Errichtung von Ladestationen in der Region hat die EBL im Sommer die Zieleinfahrt der europaweit grössten E-Rallye, der WAVE Trophy, bei sich auf dem Areal organisiert. Mehrere Dutzend E-Mobile und ihre Besatzungen, welche die rund 1800 Kilometer lange Rallye bestanden
haben, brachten ihre Überzeugung und Motivation in das Baselbiet zur EBL und unterstrichen damit, dass kein Weg mehr an alternativen Mobilitätsformen vorbeiführen wird. Rund 1500 interessierte Besucher und die Presse wohnten diesem Anlass bei und konnten gleichzeitig Elektrofahrzeuge testen und sich beraten lassen. Neben der WAVE Trophy organisierte die EBL am 27. August eine E-Mobilitäts-Rallye im Baselbiet. An dieser haben sich rund 80 Fahrzeuge beteiligt und fuhren einen definier-
ten Rundkurs mit Quiz-Stationen ab. Die EBL dankt allen Unterstützern und Elektromobilisten, welche sich für diese zukunftsweisende Fortbewegungsform engagieren.

Geschäftsbereich Strom – Windenergie

Attraktive Investitionsmöglichkeit dank EBL Wind Invest.

EBL strukturiert Investition von 300 Millionen Euro in deutsche Windparks.

Im November 2016 hat die EBL gemeinsam mit institutionellen Investoren die EBL Wind Invest AG (EWI) gegründet. EWI wird 2017 und 2018 rund 300 Millionen Euro in deutsche On-Shore-Windparks investieren und bietet damit  institutionellen  Investoren  wie  Pensionskassen  die  Möglichkeit, langfristig und  wirtschaftlich  in erneuerbare Produktionsanlagen zu investieren. Die EBL hat EWI strukturiert und zeichnet auch verantwortlich für die Geschäftsführung und die kommerzielle Betriebsführung.

EWI ist eine konsequente Weiterentwicklung der EBL in Richtung Infrastrukturmanagement  für  Dritte. Eine Entwicklung, die 2010 mit dem solarthermischen Kraftwerk in Spanien begonnen hat und 2013 über die EBL Fernwärme AG ausgeweitet wurde.

Geschäftsbereich Strom - schweizstrom

Dank Regelenergie Erträge für die Kunden generieren.

Der  intensive  Wettbewerb  im  Geschäftskundenbereich Strom  Schweiz  macht  uns  erfinderisch.  EBLS  Schweiz Strom AG (EBLS) geht hier mit grossen Schritten voran. Neben Strom bietet EBLS ihren Kunden die Möglichkeit, am schweizerischen  Regelpool  teilzunehmen  und  zusätzlich Erträge zu erwirtschaften. Teilnehmen können alle Kunden, welche regelbare Produktionen (z.B. Blockheizkraftwerke) oder regelbare Lasten (z.B. Kühlhäuser) haben. EBLS bindet diese intelligent in den Regelpool von Swissgrid ein und vermarktet diese. Die generierten Erträge werden mit dem Kunden geteilt und damit die Kundenbindung erhöht. Eine Weiterentwicklung der Regelenergie ist das Produkt Spitzenlastmanagement, welches  von  EBLS  voraussichtlich 2017 auf den Markt gebracht werden soll. Dieses soll die kostentreibenden Lastspitzen der Kunden intelligent optimieren und so Netznutzungskosten reduzieren. Auch hier gilt, Digitalisierung ist die Zukunft – vor allem dort, wo sie den Kunden Nutzen bringt.

GESCHÄFTSBEREICH STROM - SCHWEIZSTROM

Starkes Neukundenwachstum im Jahr 2016.

EBLD Schweiz Strom GmbH, kurz «schweizstrom», beliefert im deutschen Markt ausschliesslich Haushaltskunden. EBL ist damit der einzige Schweizer Energieversorger, welcher in Deutschland im Haushaltskundengeschäft tätig ist und bundesweit Strom liefert. Nachdem das Kundenwachstum 2015  tiefer  als  geplant ausgefallen ist,  konnte  die  Akquiseleistung 2016 wieder markant erhöht werden. Das strategische Ziel von 80 000 Haushaltskunden bis 2020 rückt damit  näher. Zudem soll ab 2017 klimaneutrales Gas als Zusatzprodukt angeboten werden. Dies wird einerseits die  Neukundenakquise erleichtern und andererseits den «share  of  wallet»,  also  den  Ertrag  pro  Kunde, erhöhen. schweizstrom positioniert  sich  im  deutschen  Markt  als typisch  schweizerischer Versorger  mit  bestem  Service. Dass schweizstrom auf dem richtigen Weg ist, bestätigte auch die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH, welche schweizstrom nach 2015 auch im Jahr 2016 auf Platz eins in der Rubrik «Bester Service» setzte.

GESCHÄFTSBEREICH STROM

Kommentar Strom

Dank neuen und innovativen Geschäftsmodellen wie Regelenergie oder Infrastrukturmanagement für Dritte konnte sich die EBL 2016 gut weiterentwickeln.

Historisch tiefe Strompreise treffen die Energiewirtschaft im Kern. Konventionelle Kraftwerke können bei diesen Preisen nicht mehr kostendeckend produzieren. Der Fokus der Energieversorger verlagert sich daher in Richtung von regulierten Assets (Netze oder subventionierte Stromproduktion) sowie zu Vertrieb und Innovation. Die Digitalisierung macht dabei auch vor unserer Branche nicht halt. Es gilt die richtigen Strategien zu definieren und diese konsequent zu verfolgen. Der Bereich Strom (Produktion, Handel, Vertrieb) hat dabei 2016 weitere Akzente gesetzt.

Trotz intensivem Wettbewerb gelang es der EBL, das Wachstum in der Schweiz und in Deutschland fortzusetzen. Neue Produkte wie Regelenergie  wurden  erfolgreich  in  der  Schweiz  eingeführt, erfreuen sich zunehmender  Beliebtheit und tragen zur Ertragskraft bei. In Deutschland konnte die EBL die Neukundenakquise stark akzentuieren und ist auf gutem Weg, das strategische Ziel von 80 000 Haushaltskunden im Jahr 2020 zu erreichen und ab 2017 Gas als zweites Produkt anzubieten. Mit EBL Wind Invest hat der Bereich Stromproduktion ein innovatives Co-Investitionsmodell für institutionelle Investoren geschaffen und ist auf Wachstumskurs.

Geschäftsbereich Netz - strategische Weiterentwicklung

Übernahme des operativen Betriebs der Elektra Itingen (ELI).

Die Anforderungen an die strategische und operative Führung der Verteilnetzbetreiber sind in der Vergangenheit stetig gestiegen. Dieser Trend wird im Zuge der weiteren Marktöffnung, der fortschreitenden Regulierung der Netze sowie im Rahmen von Entwicklungen wie Energiestrategie 2050 oder Smart Grid anhalten. Veränderungen von Bewertungsvorschriften, stetig wachsende Anforderungen an die Kundenbetreuung sowie erweiterte Bedürfnisse der Kunden sind verbunden mit einem erhöhten technischen und administrativen Aufwand. All dies hat die EBL bewogen, sich als kompetenten und erfahrenen Partner für kleinere Verteilnetzbetreiber zu positionieren, damit diese sich für die Zukunft strategisch und sachgerecht optimal aufstellen können.

Am 30. Mai 2016 beauftragte die Genossenschaft Elektra Itingen (ELI) die EBL mit dem vollständigen operativen Betrieb ihres Verteilnetzes. Nach intensiver Vorbereitung, vertieften Gesprächen zwischen den Parteien und einer detaillierten Planung konnten die Systeme der ELI in die der EBL integriert werden. Der operative Betrieb des ELI Verteilnetzes wurde am 1. Januar 2017 gemäss Vertrag erfolgreich übernommen.

GESCHÄFTSBEREICH NETZ - STRATEGISCHE WEITERENTWICKLUNG

Zielnetzplanung 2050 (ZNP2050).

Im zukünftigen regulatorischen Umfeld von Sunshine- und später Anreizregulierung werden nicht mehr ausschliesslich die Versorgungsqualität, sondern auch die Kosten der Elektrizitätsnetze (und damit deren Effizienz) von zentraler  Bedeutung  sein,  was  die  Netz-
und  Investitionsplanung zu einer strategischen Herausforderung macht. Studien und realisierte Projekte im europäischen Umfeld zeigen, dass eine sinnvolle Zielnetzplanung die Kosten um bis zu 20% senken kann. Wichtig bei diesem Prozess ist es, die gesamte Netzstruktur möglichst über mehrere Spannungsebenen zu berücksichtigen und die erwarteten zukünftigen Veränderungen im Umfeld (ökonomisch, regulatorisch, technisch) dabei sinnvoll einzubeziehen.

Die  EBL hat vor diesem Hintergrund in den letzten Monaten mögliche  Szenarien erarbeitet, wie sich die Anforderungen an ihr Stromnetz über die kommenden Jahre entwickeln. Insbesondere wurden hierbei die potenziellen Zunahmen der dezentralen Einspeisungen in das EBL Netz berücksichtigt. Die daraus abgeleiteten Modelle und deren regelmässige Überprüfung helfen, eine Konfiguration zu erarbeiten, welche eine hohe Effizienz hinsichtlich der Netzkosten und der bereitgestellten Zuverlässigkeit gewährleistet.

GESCHÄFTSBEREICH NETZ

Kommentar Netz

Um sich auf zukünftige weitere Liberalisierungen des Strommarktes vorzubereiten, müssen die Weichen jetzt gestellt werden. Die Herausforderung ist es, einen wirtschaftlich sinnvollen Mix zwischen Betriebs- und Unterhaltskosten und nachhaltigen Investitionen in das Stromnetz zu finden.

Wieder konnte die EBL ihre Kunden mit einer hohen Verfügbarkeit das ganze Jahr mit elektrischer Energie beliefern. Im Durchschnitt musste jeder Kunde lediglich 11,8 Minuten im Jahr auf die gewohnte Versorgung verzichten, der Schweizer Durchschnittswert liegt bei 21 Minuten. Trotz ungünstiger Wetterphänomene im Frühjahr konnte die Versorgungssicherheit 2016 also wieder erhöht werden. Das Augenmerk in diesem Jahr lag neben der weiteren Digitalisierung und der strategischen Netzplanung auf einer weiteren Steigerung der prozessualen Effizienz. Sowohl eine organisatorische Neuausrichtung als auch die Einführung schlanker Arbeitsabläufe haben dazu beigetragen, dass die Netznutzungskosten für Haushaltskunden gesenkt werden konnten. Dieser Erfolg konnte in einem Umfeld erzielt werden, das laufend schwieriger wird.

Mit der Einweihung unseres Leuchtturmprojekts «Unterwerk Raurica» im Juni 2016 wurde diese Massnahme innerhalb des geplanten  Budgets  und  des vorgesehenen Zeitplans  abgeschlossen. Um die Versorgungsqualität  auch weiterhin hoch zu halten, lag der Fokus 2016 in der Erneuerung der bestehenden Unterwerke sowie dem Ausbau bzw. der Modernisierung der übrigen Netzinfrastruktur. Dafür wurden auch in diesem Jahr mehrere Millionen Franken investiert.

Geschäftsbereich Wärme – Wärmeverbünde

Wärmeverbünde sind eine wichtige Stütze der Energiestrategie 2050.

Wenn wir fossile Brennstoffe ablösen und uns möglichst unabhängig vom Energiemarkt machen wollen, müssen wir unsere regionalen Energiequellen Abwärme, Biomasse und Erdwärme nutzen. Wärmeverbünde können diese Energieressourcen ideal nutzen und zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz, lange Laufzeiten und ein hohes Mass an Ökologie aus.

Diese Chancen, die sich mit Fernwärme ergeben, konnte die EBL auch 2016 nutzen. Mit dem Kauf des Fernheizwerkes Liestal per Anfang 2016, dem Ausbau des Gross-Wärmeverbundes Pratteln, der Erweiterung der Wärmeverbünde Sissach und GEVO Ormalingen und der kontinuierlichen Verdichtung der 52 weiteren EBL Wärmeverbünde konnte der Wärmeabsatz gegenüber 2015 um 48% gesteigert werden.

Die EBL wird auch in Zukunft im Bereich Wärme eine Ausbaustrategie verfolgen. Im Moment sind diverse Projekte in verschiedenen Regionen in Entwicklung. In Ittigen bei Bern könnte einer der grössten Wärmeverbünde entstehen, die EBL je gebaut hat. Die ARA Worblental, eine der grössten Abwasserreinigungsanlagen der Schweiz, könnte Wärme für 7000 Haushalte liefern. Bis zum Spatenstich sind aber noch einige Herausforderungen zu bewältigen.

GESCHÄFTSBEREICH WÄRME

Kommentar Wärme

Durch den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energiequellen wie Energieholz und Abwärmenutzung konnte der Anteil erneuerbarer Energien auf 73% (2015: 70%) gesteigert werden.

Die Wirtschaftlichkeit eines Wärmeverbundes wird wesentlich durch zwei Aspekte beeinflusst: die Anzahl der Kundenanschlüsse (Dichte) und den optimalen Betrieb der Anlagen. Entsprechend wurde diesen beiden Aspekten auch im Berichtsjahr hohe Aufmerksamkeit und grosses Engagement gewidmet. Aber auch das Wetter und insbesondere die Temperaturen beeinflussen den Wärmeabsatz. Das Berichtsjahr war kälter als das Vorjahr, aber nur unwesentlich kälter als der langjährige Mittelwert. Die Heizgradtage haben 2016 (3035) gegenüber 2015 (2678) um 13,3% zugenommen.

Der Wärmeabsatz der EBL und der von ihr verwalteten Wärmegesellschaften ist markant um 48% auf 266 094 MWh (2015: 179 748) gestiegen. Den grössten Anteil mit 55 000 MWh hat dabei die Übernahme des Fernheizwerkes Liestal beigesteuert. Wir konnten aber auch dieses Jahr wiederum viele Kunden von den Vorteilen eines Anschlusses an einen Wärmeverbund überzeugen und die bestehenden Wärmeverbünde verdichten. Insgesamt konnten 4,6 MW neue Anschlussleistung im Jahr 2016 realisiert werden. Die Verfügbarkeit der 52 Anlagen, die durch EBL geführt und betrieben werden, konnte zur vollen Zufriedenheit der Kunden sehr hoch gehalten werden.

Durch den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energiequellen wie  Energieholz und Abwärmenutzung konnte der Anteil erneuerbarer Energien auf  73%  (2015:  70%)  gesteigert  werden.  Somit  konnten  im Berichtsjahr 25,2 Millionen Liter Heizöl (2015: 17,3) substituiert werden.

GESCHÄFTSBEREICH TELECOM - ALLES AUS DER 3-IN-1 DOSE

Den Spagat zwischen den Generationen und Technologien erfolgreich meistern.

«Analog off» bringt kommerzielle Chancen und gleichzeitig kommunikative Herausforderungen mit sich.

Im Zentrum der Telekommunikationsdienstleistungen steht die 3-in-1  Kabeldose. Sie ist die Basis für alle kabelgebundenen Services im  Angebot der EBL. Per Ende 2017 schaltet die Swisscom das analoge Telefonnetz  ab,  weshalb im Geschäftsjahr 2016 viel Gewicht auf der Kommunikation der Argumente für einen Wechsel zur EBL und zur Kabeldose lag.

Die Bandbreite der Zielgruppen ist bei EBL Telecom besonders gross:  einerseits eine wachsende Anzahl Seniorinnen und Senioren am oberen Ende der Alterspyramide. An der demografischen Basis wiederum die jungen Menschen – sie gestalten Trends mit und benötigen bei begrenzten  Budgets viel Leistung für diverse Telekommunikations-  und Unterhaltungsanwendungen. Um dieses Segment und Singles sowie Familien vor Ort in den Gemeinden direkt zu erreichen und  ihnen  die  kabelgebundenen Angebote näherzubringen, hat die EBL auch 2016 wieder ihren Festival Bus auf Tour geschickt.

Für  die  Seniorenzielgruppe  indessen  sorgten  mehrere  informative  Seniorenanlässe  mit  den  Themen  «Analog  off»  und  «3-in-1 Kabeldose» für willkommene Klärung und den Abbau von Hemmungen im Umgang mit der Technik und den Angeboten. Die EBL ist vom Erfolg der Anlässe positiv überrascht. Es hat sich gezeigt, dass das Angebot mehr als einem Bedürfnis entspricht – demnach wird es künftig weitergeführt.

Geschäftsbereich Telecom

Kommentar Telecom

Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen erfordern passgenaue Angebote und deren entsprechende Kommunikation.

Die  Fortschritte  der  Breitbandtechnologie  im  Kabelnetz  machen  früher  technisch  anspruchsvolle Telekomdienstleistungen heute spielend möglich. Mit der 3-in-1 Kabeldose als digitalem Rückgrat sorgen wir für umfassende Unterhaltung und decken die anspruchsvollen Bedürfnisse von Jung bis Alt mit wettbewerbsfähigen Angeboten ab. Dazu gehören schnelles Internet und HD-TV mit Aufnahme- und Abspielmöglichkeiten auch auf alternativen mobilen Geräten. Diese Angebote realisieren wir im Verteilgebiet mit unseren Partnern UPC, Quickline und Breitband.

Die Vermarktung der Produkte geht einher mit zielgerichteten Werbemassnahmen. Für uns heisst das, die Kunden dort abzuholen, wo sie sind – und ihnen diejenigen Services anzubieten, die ihrem Lifestyle entsprechen. Familien, Singles und junge Menschen konnten wir 2016 erneut in vielen Gemeinden mit unserer EBL Bus Tour ansprechen. Den Senioren wiederum haben wir an den äusserst beliebten Seniorenanlässen Ängste abgenommen und ihnen den Spass an der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten vermittelt.

EBL CORPORATE - UNSERE MITARBEITENDEN

Mitarbeiter- und Nachwuchsförderung in der EBL.

Nachwuchsförderung in der EBL heisst, Chancen zu erkennen und im entscheidenden Moment das Richtige zu tun. Obschon die EBL nicht die Grösse hat, um eine institutionalisierte Kaderschmiede zu betreiben, legt die EBL grossen  Wert  auf  Nachwuchsförderung und Potenzialentwicklung. Mit den jährlich durchgeführten Qualifikationen können wir Highpotentials erkennen. Mitarbeitende wollen gefordert und gefördert werden.

Herausforderungen sind eine gute Gelegenheit, zu prüfen,  wer  bereit  ist,  über  sich  hinauszuwachsen.  Dabei dürfen wir die Balance zwischen Ausbildung, Verantwortung und Kompetenzen nicht aus den Augen verlieren.

Mit  gezielten  Weiterbildungen,  sei  es  durch  Anregung des Vorgesetzten oder auch durch die Initiative des Mitarbeitenden, können wir aktiv die Entwicklung fördern. Wir prüfen bei jeder neuen Vakanz auch interne Beförderungsmöglichkeiten. Für uns steht der Mitarbeitende im Mittelpunkt der Betrachtung. Es ist wichtig, den Dialog zu  fördern  und  die  Erwartungen,  Ziele  und  Interessen unserer Mitarbeitenden zu kennen. Dort, wo die Interessen des Mitarbeitenden und der EBL sich überschneiden, haben  wir  die  grössten  Erfolgschancen, eine gezielte Nachwuchsförderung erfolgreich umzusetzen.

Ein wichtiger Teil der Nachwuchsförderung stellt für uns auch die Lernendenausbildung dar. Wir haben unser Engagement  neben  der  klassischen  Berufslehre  als  Kauffrau/Kaufmann EFZ oder EBA und der Berufslehre als Netzelektriker in der EBL neu auch auf die Ausbildung von Informatikern, Logistikern und Geomatikern ausgebaut.

Um  unseren  Lernenden  die  Möglichkeit  zu  bieten,  sich  im  letzten Semester auf ihre Abschlussprüfungen zu konzentrieren, entlasten wir sie in dieser Zeit mit einem individuellen Überbrückungsangebot nach der offiziellen Lehrzeit. Es versteht sich von selbst, dass wir dabei die Gelegenheit nutzen, unsere offenen Stellen nach Möglichkeit mit eigenen Lernenden zu besetzen. Dies stellt für uns die einfachste Art der Nachwuchsförderung dar.

Es sind unsere Mitarbeitenden, welche durch ihren Einsatz, ihr Mitdenken, ihr Engagement und ihre Eigenmotivation unseren Unternehmenserfolg ausmachen. In einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld sind leistungsfähige, gut qualifizierte und motivierte Mitarbeitende besonders wichtig. Deshalb investieren wir gezielt in die erwähnten Bereiche und handeln im Rahmen unserer Möglichkeiten nach der Maxime, im entscheidenden Moment das Richtige zu tun.