1000 jetzt!

Vergütung im Rahmen der Energiestrategie 2050

Im Rahmen des EBL Förderprogrammes „1000 jetzt!“ betreiben Sie eine Photovoltaikanlage (PVA). Ziel der EBL Förderung war es, Ihnen die Stromrücklieferung mit dem Ansatz der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) zu überbrücken, bis diese vom Bund übernommen wird. Mit der vom Schweizer Stimmvolk angenommenen Energiestrategie 2050 entfällt gemäss den Rahmenbedingungen des EBL Förderprogramms die Vergütung der Stromrücklieferung zum KEV Ansatz.

Die EBL steht voll und ganz hinter der Energiestrategie 2050 und hat sich entschieden, die Ihnen dadurch entstehenden Nachteile abzufedern. In diesem Sinne  unterbreiten wir Ihnen für die weitere Vergütung Ihrer PVA die unten aufgeführten Vorschläge und bitten Sie, uns Ihren Entscheid baldmöglichst, aber bis spätestens am 31. August 2018 schriftlich zukommen zu lassen.

1000 jetzt!

PVA: Weniger als 100kW Modulleistung

Variante 1: Zweimalvergütung 

  • Sie erhalten die Einmalvergütung (EIV) des Bundes.
  • EBL verdoppelt diese.
  • EBL vergütet ab dem Auszahlungsdatum der EIV des Bundes den zurück gelieferten Strom bis am 31. Dezember des 25. Betriebsjahres Ihrer PV Anlage mit 16 Rp/kWh anstelle des vertraglich festgelegten Satzes. Die Herkunftsnachweise sind damit abgegolten und gehen wie bisher an die EBL. Zum gleichen Datum endet der bestehende EBL Einspeisevertrag.

Variante 2: Keine Einmalvergütung - Der EBL Einspeisevertrag bleibt bestehen

  • Die Einmalvergütung des Bundes geht an die EBL.
  • Der bestehende EBL Einspeisevertrag bleibt unverändert bestehen.
1000 jetzt!

PVA: Mehr als 100kW Modulleistung

Variante 1: EVS 

  • Sie erhalten die Einspeisevergütung des Bundes.
  • Der bestehende EBL Einspeisevertrag endet.

Variante 2: Zweimalvergütung 

  • Sie erhalten die Einmalvergütung (GREIV) des Bundes.
  • EBL verdoppelt diese für 100kWp.
  • EBL vergütet ab dem Auszahlungsdatum der EIV des Bundes den zurück gelieferten Strom bis am 31. Dezember des 25. Betriebsjahres Ihrer PV Anlage mit 16 Rp/kWh anstelle des vertraglich festgelegten Satzes. Die Herkunftsnachweise sind damit abgegolten und gehen wie bisher an die EBL. Zum gleichen Datum endet der bestehende EBL Einspeisevertrag.

Variante 3: Keine Einmalvergütung - Der EBL Einspeisevertrag bleibt bestehen

  • Die Einmalvergütung des Bundes geht an die EBL.
  • Der bestehende EBL Einspeisevertrag bleibt unverändert bestehen.