26.04.2016

Solides Geschäftsergebnis 2015

In einem anspruchsvollen Energie- und Telekommunikationsumfeld kann die EBL Genossen-schaft wie auch die EBL Gruppe auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurückblicken. Das Geschäftsjahr war geprägt durch weiter fallende Grosshandelspreise an der Strombörse sowie durch wiederum milde Temperaturen. Die EBL Genossenschaft weist bei einem Umsatz von 125.2 MCHF (Vorjahr 130.5 MCHF) einen Gewinn von 7.2 MCHF (Vorjahr 5.83 MCHF) aus. Bei einem konsolidierten Gruppenumsatz von 214.6 MCHF resultiert ein Betriebsergebnis (EBITDA) von 48.5 MCHF.

Ein konsequentes Kostenmanagement, eine zielgerichtete Diversifikation in den drei Geschäftsbereichen Strom, Wärme und Telekommunikation sowie die getätigten Investitionen in erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Biomasse verleihen der EBL eine grosse finanzielle Stabilität. Auch in einem härteren energiewirtschaftlichen Umfeld setzt die EBL mit Elektromobilität, Geothermie und mit neuen Stromprodukten auf Innovation.

Stromvertrieb - sehr gutes Ergebnis in einem schwierigen Umfeld

Die nochmals gesunkenen Börsenpreise führten zu einer weiteren Intensivierung des Wettbewerbs um Grosskunden. In diesem Umfeld hat sich die EBL und ihre Tochtergesellschaft „schweizstrom“ sehr gut behauptet, ihren Marktanteil ausgebaut und die Positionierung gefestigt. Neue Produkte wie Regelenergie und Spitzenlastmanagement haben überzeugt – mehr als 50 Neukunden konnten 2015 gewonnen werden. Dank optimaler Strombeschaffung konnte das budgetierte Ergebnis im Stromvertrieb Schweiz übertroffen werden. Im Geschäftsfeld Stromvertrieb Deutschland konnten mehr als 100 GWh Ökostrom verkauft und das Geschäftsjahr wiederum mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden.

EBL Fernwärme, der Grosswärmeverbund Pratteln ist realisiert

Nach der Grundsteinlegung 2014 in Pratteln konnte im Berichtsjahr 2015 nun die erste Wärme aus der neuen Heizzentrale geliefert werden. Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt war der Ende Jahr beschlossene Kauf des Fernheizkraftwerks Liestal per Anfang 2016. Die als Grossheizzentrale vorgesehene Anlage ist ein zentraler Meilenstein für die schrittweise Verbindung der sieben bestehenden Liestaler Verbünde und den Erfolg der Erneuerbaren Energieschiene Ergolztal insgesamt.

Die tiefen Kosten für  fossile Energieträger machen  die Akquisition von neuen Anschlüssen an bestehende Wärmeverbünde zu einer grossen Herausforderung. Um konkurrenzfähig zu bleiben, musste auch die EBL die Wärmepreise senken. Trotz dem schwierigen Umfeld und einem zu warmen Jahr – im Vergleich zum langjährigen Mittel fehlten 9% Heizgradtage – konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2% gesteigert werden.

Geschäftsbereich Telekommunikation – Näher beim Kunden

Trotz einem starken Wettbewerb konnte der Umsatz dank Zuwachs in den Bereichen Kabelinternet (+4.5%) und Kabeltelefonie (+7%) weiter gesteigert werden. Weiter wurde in die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur investiert. So wurden Mitte 2015 die Internetbandbreiten verdoppelt. Damit können EBL-Kunden flächendeckend mit bis zu 500 Mbit/s im Internet über das leistungsfähige Kabelfernsehnetz surfen. Der Bereich Businesskunden, welcher mittels Glasfaseranschlüssen bedient wird, konnte dank Projekten wie der Vernetzung der Sekundarschulen Baselland, weiter ausgebaut werden.

Die getätigten Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen liegen mit 40.6 MCHF um 8.6 MCHF (+27%) über dem Vorjahr. Die wesentlichen Investitionen waren dabei in zuverlässige Stromnetze, in das neue Unterwerk in Pratteln sowie in Fernwärmeverbundsanlagen. Mit der Erteilung der Baubewilligung für ein Pilot-Geothermiekraftwerk in Haute-Sorne (JU) konnte Geo Energie Suisse AG (EBL Anteil 15.8%) einen wichtigen Zwischenerfolg erzielen. Kann die noch hängige Einsprache geklärt werden, so kann bis 2020 die Inbetriebnahme eines Geothermiekraftwerks entstehen.

Kennzahlen EBL Gruppe nach Swiss GAAP FER:

In Mio. CHF 2015
Umsatz 214.6
Betriebsergebnis (EBITDA) 48.5
Investitionen 40.6
Mitarbeitende (Vollzeitstellen) 326.1
Eigenkapitalquote 60.2%

Kennzahlen EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)

Die EBL Genossenschaft – die Muttergesellschaft der EBL-Gruppe – weist einen Umsatz von
MCHF 125.2 (Vorjahr MCHF 130.5) aus. Der Umsatzrückgang ist auf die Heizgradtage, Preissenkungen aufgrund tieferer Oel- und Gaspreise, den Kundenverlust im Stromvertrieb sowie auf weniger Einnahmen aus dem Projektgeschäft zurückzuführen. Dank Effizienzsteigerungsmassnahmen liegt das ausgewiesene Ergebnis nach Steuern bei MCHF 7.2 (Vorjahr MCHF 5.8).

In Mio. CHF 2015 2014      
Umsatz 125.2 130.5
Betriebsergebnis (EBITDA)  29.3 62.3
Ergebnis (nach Steuern) 7.2 5.8
Mitarbeitende (Vollzeitstellen) 218 207.4

Kontaktperson für Medienanfragen EBL:

EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Urs Steiner, CEO
T 0800 325 000, urs.notexisting@nodomain.comsteiner@ebl.notexisting@nodomain.combl.notexisting@nodomain.comch

Alain Jourdan, CFO
T 0800 325 000, alain.notexisting@nodomain.comjourdan@ebl.notexisting@nodomain.combl.notexisting@nodomain.comch

 

Die EBL steht für Strom, Wärme und Telekommunikation

Strom, Wärme und Telekommunikation sind die Kerngeschäfte der privatrechtlichen und unabhängigen Unternehmung EBL. Wir setzen uns für eine ökologische Energiegewinnung ein und leisten damit unseren Beitrag zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt. Vom Haushalt bis zur Industrie sind wir ein kompetenter Ansprechpartner im Bereich der intelligenten Wärmeerzeugung und -verteilung sowie ein führender Anbieter für überregionale Telekommunikationsdienstleistung.