07.06.2019

120. Delegiertenversammlung der EBL in Lausen

Gestern fand in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen die 120. Delegiertenversammlung der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) statt. 181 Delegierte behandelten die Jahresgeschäfte und konnten von einem hervorragenden Geschäftsjahr 2018 mit einem grösseren Umsatz und einem Rekordgewinn Kenntnis nehmen. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Damaris C. Buchenhorner und Martin Thommen.

Berichtsjahr 2018
Verwaltungsratspräsident Erich Geiser begrüsste die Delegierten sowie die Gäste und konnte wiederum über eine bestens aufgestellte und erfolgreiche EBL berichten, die sich in einem komplexen Marktumfeld bestens behauptet. Er hob in seiner Eröffnungsansprache hervor, dass die EBL nicht erst seit der Verabschiedung der neuen Schweizer Energiestrategie eine auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien ausgerichtete Strategie verfolge. Die EBL habe die letzten Jahre in neue Technologien investiert, ist Risiken eingegangen und habe Chancen genutzt. Das zahle sich nun zunehmend aus, was sich auch im sehr guten Abschluss 2018 zeige. Nach der Stabsübergabe vom bisherigen CEO Urs Steiner und seinem Stellvertreter Beat Andrist an den neuen CEO Tobias Andrist und seinen Stellvertreter Alain Jourdan und mit zwei neuen Geschäftsleitungsmitgliedern sei ein neues Team zusammen mit dem Verwaltungsrat verantwortlich, den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiter zu führen. Die EBL werde weiterhin mit Unternehmertum und Mut zur Innovation voran gehen und die Chancen als nachhaltiger Energieversorger anpacken.

Tobias Andrist, CEO der EBL, nannte als wichtige Meilensteine für die EBL im Berichtsjahr 2018 die erfolgreiche Erneuerung der Geschäftsleitung und Durchführung eines tiefgreifenden Strategieprozesses mit dem Verwaltungsrat. Auf operativer Ebene haben sämtliche Sparten zu dem sehr guten Ergebnis beigetragen. Das langjährige Effizienzsteigerungsprogramm der EBL, in welchem sämtliche Mitarbeiter eingebunden sind, führte zu weiteren Optimierungen der Betriebskosten. Die Akquisition von 7 Windparks in Deutschland durch EBL Wind Invest sowie des Wärmeprojektes Opfikon und die Einigung mit den Umweltverbänden im Kleinwasserprojekt Obermatt zeigen exemplarisch, dass EBL als unabhängige Genossenschaft attraktive Marktchancen hat und diese auch nutzt. EBL wird den Weg in Richtung eines nachhaltigen Energiesystems konsequent weiter gehen.

CFO Alain Jourdan präsentierte den Delegierten das Jahresergebnis eines kerngesunden Unternehmens. Der konsolidierte Umsatz der EBL Gruppe von 221,8 MCHF liegt über dem Vorjahr (218.9 MCHF). Der  Gewinn nach Steuern konnte um 27%  auf 22.9 MCHF gesteigert werden. Das sehr erfreuliche Jahresergebnis 2018 hat zur Folge, dass die Eigenkapitalquote von 67% auf 68% weiter erhöht werden konnte, während EBL mit einem Entschuldungsfaktor von 0.8 (Nettoschulden / EBITDA) eine sehr tiefe Verschuldung aufweist. Alle vier Geschäftsfelder – Netz, Strom, Wärme und Telekommunikation haben zu diesem guten Ergebnis geführt.

Die Delegierten haben ohne Gegenstimme die PricewaterhouseCoopers AG, Basel, als neue Revisionsstelle gewählt.

Nach 9 Jahren im Verwaltungsrat der EBL trat Dr. Beat Sturzenegger an dieser Versammlung zurück. Sein grosses Engagement für die EBL wurde von Erich Geiser gewürdigt. Als Nachfolge wurden gleich zwei neue Verwaltungsräte, Damaris C. Buchenhorner, Mineralquelle Eptingen AG sowie Martin Thommen aus Sissach, gewählt. Dies passierte im Sinne einer frühzeitigen Nachfolgeplanung für die in den nächsten zwei Jahren aufgrund der statutarischen Amtszeitbeschränkung zurücktretenden Verwaltungsräte. 

Kontaktpersonen für Medienanfragen

EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Mühlemattstrasse 6, 4410 Liestal
Tobias Andrist, CEO
T 079 674 58 17, F 061 926 14 70, tobias.notexisting@nodomain.comandrist@ebl.notexisting@nodomain.comch

Die EBL steht für Strom, Wärme und Telekommunikation

Strom, Wärme und Telekommunikation sind die Kerngeschäfte der privatrechtlichen und unabhängigen Unternehmung EBL. Wir setzen uns für eine ökologische Energiegewinnung ein und leisten damit unseren Beitrag zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt. Vom Haushalt bis zur Industrie sind wir ein kompetenter Ansprechpartner im Bereich der intelligenten Wärmeerzeugung und -verteilung sowie ein führender Anbieter für überregionale Telekommunikationsdienstleistung.