05.06.2015

Delegiertenversammlung der EBL in Lausen

Gestern fand in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen die Delegiertenversammlung der EBL Genossenschaft Elektra Baselland) statt. 195 Delegierte behandelten die Jahresgeschäfte und konnten von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2014 Kenntnis nehmen.

Das Interesse an der Delegiertenversammlung der EBL war auch dieses Mal gross und so besuchten trotz schönem Wetter 195 Delegierte sowie wiederum zahlreiche Gäste aus der Region, aber auch aus der übrigen Schweiz, die Veranstaltung in Lausen. Sie konnten mit Genugtuung die Informationen über das trotz anhaltend schwierigem Marktumfeld gute Jahresergebnis 2014 entgegennehmen. Alle Anträge des Verwaltungsrates wurden mit überwältigender Mehrheit genehmigt.

Verwaltungsratspräsident Reinhold Tschopp begrüsste die Delegierten und die Gäste und konnte wiederum über eine bestens aufgestellte und erfolgreiche EBL berichten. Er hob in seiner Eröffnungsansprache die Wichtigkeit der Rechtssicherheit hervor, damit Investitionen über eine Laufzeit von 50 bis 80 Jahre kalkuliert werden können. Als Beispiel nannte er das Kleinwasserkraftwerk Zwingen, welches seit fast 10 Jahren erst durch Beschwerden und Einwände verzögert und nun wegen eines falschen Bewilligungsverfahrens seitens Kanton sistiert worden ist. Dabei sprach Reinhold Tschopp auch die geplanten Windkraftanlagen im Baselbiet an, bei welchen sich die EBL ebenfalls auf ein langwieriges Bewilligungsverfahren einstellt. Trotz diesen widrigen Umständen, wird die EBL an ihren kreativen Denkansätzen festhalten und weiterhin zukunftsorientierte Projekte umsetzen.

Urs Steiner, CEO der EBL, informierte die Delegierten über das Geschäftsergebnis und den Erfolg der verschiedenen Geschäftsbereiche der EBL. Er konnte ein absolut gesundes Unternehmen vorstellen. Die Realisierung des Grosswärmeverbunds Pratteln, die grösste bisher von der EBL getätigte Investition in der Schweiz, kommt weiter voran. Finanzchef Alain Jourdan durfte den Delegierten den finanziellen Erfolg der EBL präsentieren. Die EBL ist ein kerngesundes Unternehmen mit hohem Eigenkapital, das trotz tieferen Heizgradtagen (-22% gegenüber Vorjahr), sinkenden Börsenpreisen und hartem Wettbewerb um Stromgrosskunden seinen Umsatz halten und den Gewinn gegenüber Vorjahr steigern konnte.

Die Eigenständigkeit, die Nutzung von regionalen, nationalen und internationalen Chancen sowie das solide Fundament der Unternehmung bilden auch in Zukunft die tragenden Pfeiler. Mit den Kernbereichen Strom, Wärme und Telekommunikation sowie der Fokussierung auf die Stromproduktion aus erneuerbarer Energie, neue Stromprodukte und Energieeffizienz ist die EBL, allen Turbulenzen im Energiemarkt zum Trotz, auf gutem Kurs.

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EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
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