05.09.2015

E-Mobility in Pratteln: Ein starkes Zeichen für die Elektromobilität

Die EBL setzt ihre E-Mobility Strategie Schritt für Schritt in die Tat um. Dieses Wochenende fanden in Pratteln die zweiten Erlebnistage statt. Im Polit-Talk am Freitag, 4. September kreuzten die Politiker Ruedi Brassel (SP) und Hanspeter Weibel (SVP) die Klingen und diskutierten gemeinsam mit Urs Steiner (CEO EBL) die notwendigen Massnahmen. Am Samstag, 5. September nutzten Hunderte die Chance und sind unkompliziert eines der 20 Elektrofahrzeuge Probe gefahren.

Der Baselbieter Energieversorger setzt seit dem Startschuss im März 2015 konsequent auf Elektromobilität: Die EBL rüstete einen Teil der Firmenflotte auf elektrisch um, die erste EBL-Ladestation wurde bereits im Juni in Anwil eingeweiht und das E-Mobility Kompetenzcenter ist im Aufbau. Dieses Wochenende lud die EBL – gemeinsam mit der Gemeinde Pratteln und der Basellandschaftlichen Kantonalbank – die Bevölkerung zu den zweiten E-Mobility Erlebnistagen im und rund um das Kultur + Sport-Zentrum (KUSPO) Pratteln ein.

Ungewohnte Einigkeit von SP, FDP und SVP im Polit-Talk

Rund 150 interessierte Gäste nahmen am Informationsanlass mit Polit-Talk am 4. September teil. Urs Steiner (CEO EBL), Ruedi Brassel (SP) und Hanspeter Weibel (SVP) diskutierten gemeinsam mit der Moderatorin Sandra Schiess den Handlungsbedarf zur Förderung der Elektromobilität und zum Ausbau der Infrastruktur. Im Grundsatz waren sich alle einig: Die Elektromobilität ist eine gute Sache – aber nur sinnvoll, wenn die Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Quellen fahren. Urs Steiner betonte, dass dieses Umdenken bereits im Gange sei: «87% unserer Kunden beziehen bereits heute Strom aus erneuerbaren Ressourcen. Das wäre vor 10 Jahren undenkbar gewesen.»

Für Ruedi Brassel stehen nicht neue Vorschriften des Bundes im Vordergrund. Die Ausgangslage sei bereits heute gut und es sei vielmehr die Sache jedes Einzelnen, umzudenken und sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden. In ungewohnter Konstellation war es schlussendlich Hanspeter Weibel von der SVP, der forderte, dass unbedingt auch auf Bundesebene gewisse Anreize geschaffen werden müssten. Damit meine er nicht Subventionen, sondern zum Beispiel die Kennzeichnung von Elektrofahrzeugen mit einem «E-Kontrollschild», verbunden mit gezielten Privilegien im Strassenverkehr.

Hunderte interessierte Gäste am Erlebnistag

Mehrere hundert Gäste aus Pratteln und Umgebung sind der Einladung zum Erlebnistag am 5. September gefolgt. Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein bunter Marktplatz mit einer grossen Ausstellung mit über 20 Elektroautos, E-Bikes und Ladestationen, Verpflegungsständen und Kinderbetreuung. Besonderes Highlight waren die unkomplizierten Probefahrten von aktuellen Elektrofahrzeugen, die rege genutzt wurden. Urs Steiner zeigte sich erfreut über die grosse Nachfrage: «Es ist unser Ziel, möglichst vielen dieses Fahrerlebnis zu ermöglichen. Denn nur wer selber schon einmal ein Elektrofahrzeug gefahren ist, versteht die Vorzüge dieser neuen Welt wirklich.»

E-Mobility Strategie der EBL setzt auf Taten

Der Verkehr in der Schweiz ist heute für rund einen Drittel des Energieverbrauchs verantwortlich und erzeugt ebenso viele CO2-Emmissionen. Analog zur EU wird die Schweiz die Emissionsvorschriften für Personenwagen in den nächsten Jahren massiv verschärfen. Dies verlangt ein Umdenken und die Förderung neuer, nachhaltiger Technologien – wie zum Beispiel die Elektromobilität. Mitte März 2015 hat die EBL gemeinsam mit dem Strategiepartner Basellandschaftliche Kantonalbank ein umfassendes Programm zur Elektromobilität mit folgenden Zielen lanciert: 10‘000 Elektrofahrzeuge auf den Strassen des Grossraums Basel und bis 2020 in jeder EBL-Gemeinde eine Ladestation.

Die folgenden weiteren Partner waren in Pratteln ebenfalls präsent: Garagen Grosspeter mit VW, Garage Hollenstein mit BMW, Garage Keigel mit Renault und Nissan, Garage Schmid mit Mitsubishi, Stromer e-Bikes, Alpiq E-Mobility AG sowie die Mobiliar Versicherungen.

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