28.11.2016

Wirtschaftlichkeitsanalyse: Hat es genug Wind auf dem Schleifenberg?

Sind die Windverhältnisse aufgrund der einjährigen Messung gut, wird die Nutzungsplanung sowie weitere umfassende Prüfungen für ein mögliches Windkraftwerk über einen Zeitraum von vier Jahren durchgeführt. Das letzte Wort hat jedoch die Gemeindeversammlung.

„Um zu entscheiden, ob auf dem Schleifenberg genügend Wind für eine wirtschaftliche Stromproduktion weht, werden wir einen knapp 100 Meter hohen Messmast aufstellen“, erklärt Martin Strohmaier , Projektleiter Wind- und Wasserkraftwerke von der EBL. „Geplant ist, dass die Arbeiten mit dem Helikopter bis Anfang Dezember abgeschlossen sind“, führt Andreas Appenzeller, Vorsitzender der Geschäftsleitung der ADEV Energiegenossenschaft, aus.

Fünf Teile umfasst der Turm, diese werden aufeinander gestellt und mit sogenannten Auslegern gesichert werden. „Die Baubewilligung dazu wurde uns für eineinhalb Jahre erteilt“, berichtet Martin Strohmaier. In der Regel genügt jedoch ein Jahr, um verlässliche Winddaten zu erheben. Die verbleibenden 6 Monate dienen der Datensicherheit der Messung für den Fall, dass ein Instrument ausfällt.

Was wird gemessen?
Andreas Appenzeller, legt dar: „Gemessen werden die Windgeschwindigkeit und -richtung, Turbulenzen, die Luftfeuchtigkeit sowie der Niederschlag.“ Die dafür nötigen Instrumente befinden sich in den oberen Teilen des Messmastes. Die Windgeschwindigkeit wird übrigens auf zwei Höhen gemessen, denn diese kann auf verschiedenen Höhen unterschiedlich sein.  „Die Messresultate werden darüber entscheiden, ob die Planung der Windturbinen auf dem Schleifenberg unter Beachtung wirtschaftlicher Aspekte weiterverfolgt wird“ erläutert Martin Strohmaier.

Rund vier Jahre bis zum Bau
Sind die Windverhältnisse aufgrund der einjährigen Messung gut, wird die Nutzungsplanung angegangen. Sie umfasst unter anderem die Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Nutzungsplanung nimmt weitere Jahre in Anspruch und wird nach Abschluss öffentlich aufgelegt. Das letzte Wort hat jedoch der Einwohnerrat und eventuell das Stimmvolk an der Urne. Sie entscheiden darüber, ob die Windenergieanlagen gebaut werden oder nicht. Somit können bis zum Bau der Anlagen bis zu vier Jahre verstreichen.


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