Delegiertenversammlung 2026
Liestal/Lausen – Die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) durfte zum Anlass der jährlichen Delegiertenversammlung 2026 182 Delegierte in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen willkommen heissen. Thema des Anlasses war die Präsentation des Geschäftsjahrs 2025.
Lagebericht
Martin Thommen, Verwaltungsratspräsident der EBL und Tobias Andrist, CEO, leiteten durch den Abend. Thommen bedankte sich bei allen Kundinnen und Kunden, Geschäftspartnern, Genossenschaftern, Delegierten und den Mitarbeitenden für ein gutes Geschäftsjahr 2025. Grosse Investitionen, insbesondere im Fernwärmegeschäft, stellten einen signifikanten wirtschaftlichen Faktor im Geschäftsjahr dar und hoben das Fernwärmegeschäft auf eine neue Stufe. Zudem bildet die Gründung der neuen Sparte Strategy, Assurance und Group IT ein solides Fundament für eine weitere Professionalisierung der Strategiearbeit, der Governance und in der IT.
Statutarische Wahlen
Nach 17 Jahren im Amt wurde der Verwaltungsrat Beat Zeller herzlich vom Verwaltungsratspräsident Martin Thommen verabschiedet. Er prägte seine Amtszeit massgeblich mit seiner grossen Expertise im Bauwesen, seiner sehr engen Verbindung zum Oberbaselbiet und den Genossenschaftern sowie seine geradlinige, aufrichtige und engagierte Art. In der Ersatzwahl für Beat Zeller wurde Dr. Hannah König aus Tägerwilen zur Wahl vorgeschlagen. Ausserdem vorgeschlagen war Jörg Klasen aus Arlesheim, für den neunten, bisher vakanten, Verwaltungsratssitz. Das Anforderungsprofil für die beiden neuen Verwaltungsräte legte den Fokus auf eine hohe Kompetenz im Bereich Energieinfrastruktur, Asset Management und Energiewirtschaft. Beide Kandidaten wurden einstimmig in ihre neue Funktion gewählt.
Berichtsjahr 2025
Die EBL blickt auf ein sehr solides Geschäftsjahr 2025 zurück und behauptete sich trotz anspruchsvollem Marktumfeld mit klarer strategischer Ausrichtung und gezielten Investitionen. Während tiefere Strompreise zu rückläufigen Umsätzen und Wertanpassungen führten, wirkten sich geringere Beschaffungskosten sowie Fortschritte in der Grundversorgung stabilisierend aus. Besonders dynamisch entwickelte sich die Sparte Wärme: Durch gezielte Akquisitionen konnte der Umsatz deutlich gesteigert und ein neuer Höchstwert beim Anteil erneuerbarer Wärme erreicht werden. Gleichzeitig blieb die Versorgungssicherheit im Stromnetz auf sehr hohem Niveau. Insgesamt erzielte die EBL-Gruppe ein robustes Ergebnis mit einem EBIT von 24,7 MCHF (+13,4 %).
CFO Alain Jourdan präsentierte den Delegierten ein gutes Jahresergebnis 2025. Der konsolidierte Umsatz der EBL-Gruppe von 285,4 MCHF lag leicht unter dem Vorjahr (288,1 MCHF). Der EBITDA betrug 65,7 MCHF und der Unternehmensgewinn nach Minderheiten 23,9 MCHF. Die Eigenkapitalquote sank leicht von 75,9 % auf 69,8 %, während die EBL mit einem Entschuldungsfaktor von 2,2 (Kennzahl Nettoschulden / EBITDA) eine tiefe Verschuldung aufweist.
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