Fokus Nachhaltigkeit

Durch Nachhaltigkeit zu nachhaltigen Kundenbeziehungen.

Die EBL hat sich schon dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet, als es noch kein trendiges Modewort war. Durch Pioniergeist und Unternehmertum setzten wir vor vielen anderen auf alternative Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft sowie in der jüngeren Zeit beispielsweise auf Wärmeverbünde.

Doch Nachhaltigkeit hört bei uns nicht etwa bei der Energiegewinnung auf, sondern beginnt dort erst richtig. Denn dies ist der Ursprung unserer langjährigen, partnerschaftlichen Kundenbeziehungen. Und der Ursprung eines gemeinsamen Ziels mit unseren Kunden: Durch die gleichen Wertvorstellungen einen Mehrwert für sie und die Umwelt schaffen.

Erfahren Sie mehr  darüber, wie wir in Geschäftsbereichen wie Strom, Energieberatung, Telekommunikation oder E-Mobility gemeinsam mit unseren Kunden nachhaltige Lösungen erarbeitet und umgesetzt haben:

Telecom

«Mehr Bandbreite zu einem vernünftigen Preis.»

Markus Gerber, Verwaltungsrat der Kühni AG

Die Holzbaufirma Kühni AG aus Ramsei im Emmental war schon seit einiger Zeit unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis ihres Telekommunikationsanbieters. Eine Zweitleitung der EBL sollte Redundanz und zusätzliche Bandbreite zur Verfügung stellen. Inzwischen verlässt sich die Kühni AG aber ganz auf die Dienstleistung von EBL Telecom und Provider Tineo AG.

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Die Kühni AG hat sich in wenigen Jahren von einer kleinen Zimmerei zu einem schweizweit führenden Gesamtanbieter im Holzbau entwickelt. Das Familienunternehmen mit rund 170 Mitarbeitenden betreibt neben dem Hauptsitz in Ramsei auch einen Betrieb in Bern sowie eine Ausstellung in Muri bei Bern. «Als moderner Holzbaubetrieb arbeiten wir täglich mit dem Internet. Die Aussenstandorte greifen auf unseren Server zu, wir arbeiten mit elektronischen Plänen und haben früh auf die Internettelefonie umgestellt. Da steht und fällt alles mit einem zuverlässigen Internetanschluss», sagt Ulrich Kühni. Trotz einer Glasfaserleitung hatten die Mitarbeitenden immer wieder Probleme mit der Internetverbindung. Deshalb entschied der Verwaltungsrat 2015, durch einen zweiten Anbieter eine zusätzliche Glasfaserleitung als Redundanz in den Betrieb zu ziehen. Jean-Pierre Schwickerath von der Firma Hilotec AG, die für die Kühni AG die IT-Infrastruktur betreut, nahm in Folge mit der EBL Telecom Kontakt auf. In ländlichen Gegenden ist die EBL einer der wenigen Partner, die Glasfaser anbieten können. Die meisten anderen Dienstleister konzentrieren sich auf urbane Gebiete. «Die EBL hat damals verschiedene Varianten geprüft, aber die zweite Erschliessung des Industriebaus war schwierig. Wir fanden eine Lösung, die über die andere Strassenseite führt. Inzwischen bestanden Pläne, unseren Betrieb auf dem gegenüberliegenden Grundstück mit einem Neubau zu erweitern. Ein neues Gebäude konnte einfacher und günstiger erschlossen werden», erzählt Ulrich Kühni weiter.

Verzögerungen während der Planungsphase des Neubaus liessen das Projekt «neue Glasfaserleitung» in die Ferne rücken. Die schwierige Ausgangslage und die Verzögerungen durch den Neubau erforderten von allen Beteiligten eine gute Zusammenarbeit und Flexibilität. Inzwischen ist die neue Leitung der EBL in Betrieb. Der Neubau ist zwar noch nicht abgeschlossen, doch das neue Business-Abo läuft. «Unser Ansprechpartner bei der Tineo AG, Muhammet Güler, konnte uns eine sehr interessante Abonnementvariante unterbreiten, die für die Kühni AG von den Kosten her interessant und auch bezüglich Leistung viel besser ist, als was sie früher hatten. Das Angebot des ehemaligen Internetproviders war definitiv nicht mehr zeitgemäss. Die monatlichen Kosten und die erbrachte Leistung standen in keinem Verhältnis», sagt IT-Fachmann Jean-Pierre Schwickerath. Ein weiterer Pluspunkt der verbesserten Bandbreite sei zudem, dass nun endlich auch ein WLAN die Mobilität innerhalb des Betriebs vereinfache. Die alte Glasfaserleitung ist nun ganz stillgelegt. Denn in der Zwischenzeit ist auch die mobile Abdeckung durch 4G in Ramsei viel besser, sodass diese als Notfallbetrieb dienen könnte.

Netz

«Die EBL liefert uns alles pfannenfertig.»

Martin Jaggi, Präsident der Genossenschaft Elektra Itingen

2019 war das dritte Jahr in Folge, in dem die EBL für die Elektra Itingen das gesamte operative Geschäft erledigt hat. Genossenschaftspräsident Martin Jaggi ist mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden, besonders im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft.

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Die Elektra Itingen (ELI) existiert seit 1901 als selbstständige Genossenschaft. Seit 1. Januar 2017 hat die ELI die Verantwortung für den vollständigen operativen Betrieb und das Verteilnetz an die EBL ausgelagert. «Die Genossenschafter hatten entschieden, eigenständig zu bleiben, das Tagesgeschäft jedoch abzugeben. Bis dahin wurden alle Arbeiten nebenamtlich und semiprofessionell ausgeführt. Mit der EBL als Dienstleister haben wir seit 2017 eine professionelle und kompetente Partnerin. Diese Entscheidung war wichtig und auch richtig», sagt ELI-Präsident Martin Jaggi.

Als operativer Dienstleister übernimmt die EBL praktisch alle Aufgaben: den Netzbetrieb, das Störungsmanagement, das Zählerwesen, das Verrechnungswesen, die Buchhaltung, das Durchführen von Projekten, das Datenmanagement, den Umgang mit den vielen Regulierungen und die Herausgabe des Geschäftsberichts.

Die Übergabe wurde auf beiden Seiten intensiv vorbereitet. So mussten alle Netzinformationen vom Werkleitungsplan bis hin zu Kabeltypen ins Netzmanagement-Tool der EBL integriert werden. Die Integration der Netzdaten in die Arbeitstools und -abläufe der EBL waren zentral, damit die ELI von der modernen Netzbewirtschaftung der EBL profitieren kann. «Die grösste Herausforderung bei der Übergabe bildeten die Elektroschemata der einzelnen Trafostationen und Verteilkasten, weil die Systeme von ELI und EBL nicht kompatibel waren. In einem anspruchsvollen Prozess fanden wir aber gemeinsam eine langfristig gute Lösung», erzählt Martin Jaggi.

Die Zusammenarbeit mit der EBL habe sich in den letzten drei Jahren bewährt, berichtet er weiter: «Wir haben uns gefunden und wissen, wer wofür zuständig ist. Die Mitarbeiter der EBL präsentieren uns immer alles pfannenfertig. Wir können uns einbringen und als Eigentümer die Entscheidungen treffen.» Dass sich die ELI auf die Fachleute der EBL stützen kann, wird in Zukunft noch wichtiger. «Itingen erlebt aktuell eine intensive Bautätigkeit. Es entstehen neue Quartiere mit 100 bis 150 Wohneinheiten. Zudem müssen andere Netzstrecken saniert oder unser Netz verstärkt werden, weil das Bundesamt für Strassen auf den Autobahnrastplätzen auf unserem Gemeindegebiet Ladestationen für Elektroautos bauen will. Die EBL erstellt uns dazu eine seriöse Zielnetzplanung, schaut, was nötig ist und was im Rahmen unserer tiefen Stromtarife finanziell machbar ist. Auch die Energiestrategie 2050, zu welcher beinahe halbjährlich neue Verordnungen veröffentlicht werden, wäre für uns im Nebenamt nicht mehr überschaubar. Entsprechend fühlen wir uns bei der EBL gut aufgehoben. Sie ist breit aufgestellt und hat für jeden Bereich ihre Fachleute, die uns unterstützen.»

Strom

«Wir sind von dieser Dienstleistung überzeugt.»

Martin Schaub, Koordinator bei der Gebäudetechnik des Hochbauamts Basel-Landschaft

Der Kanton Basel-Landschaft verlangt nicht nur von den grossen Energieverbrauchern im Kanton, dass sie Effizienzmassnahmen prüfen und umsetzen, er nimmt sich auch selbst in die Pflicht. Mit Unterstützung der Energieberatung der EBL konnte das Hochbauamt bereits wesentliche Sparpotenziale nutzen.

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Bis Ende 2021 müssen Grossverbraucher nachweisen, dass sie ihren Betrieb hinsichtlich Energieverbrauch analysiert und wirtschaftliche Massnahmen zur Verbrauchsoptimierung beschlossen haben. Als Grossverbraucher gilt, wer jährlich über 500 000 Kilowattstunden Elektrizität nutzt oder über 5 Millionen Kilowattstunden Energie für die Wärmeproduktion einsetzt. Im Kanton Basel-Landschaft trifft das auf rund 300 Verbrauchsstätten von etwas über 200 Unternehmen zu. Dazu gehören industrielle Betriebe wie jene in der Schweizerhalle, aber auch Alters- und Pflegeheime sowie Verwaltungsbauten. Experten, wie es die Energieberater der EBL sind, können Grossverbraucher wirksam dabei unterstützen, den Forderungen des Gesetzgebers nachzukommen und darüber hinaus Geld zu sparen.

Die kantonale Verwaltung hat als Grossverbraucherin nebst der gesetzlichen noch eine weitere Motivation, ihre Gebäude effizienter zu machen: Der Landrat hat 2012 beschlossen, für seine eigenen Bauten und Anlagen generell Strom aus erneuerbarer Energie zu beziehen. Dies aber unter der Bedingung, dass die Hälfte der Mehrkosten über Energieeffizienzmassnahmen wieder eingespart werden.

Angesichts dieser Vorgaben erarbeitete das Amt für Umweltschutz und Energie (AUE) ein Konzept mit Pilotprojekten in Zusammenarbeit mit den beiden grossen Energiedienstleistern der Region. Sie sollten den Kanton dabei unterstützen, bei den ausgewählten Gebäuden den Energieverbrauch und die Kosten zu senken. Die EBL setzte dafür auf die Dienstleistung energetische Betriebsoptimierung nach dem Modell «Energo©ADVANCED».

«Bei dieser Dienstleistung geht es grundsätzlich darum, die Anlagen vor Ort, also Heizung, Kühlung, Lüftung sowie Strom- und Wasserverbrauchsquellen, genau zu kennen und ihr Zusammenspiel zu verstehen. Damit wird es möglich, sie optimal aufeinander abzustimmen und auf die Bedürfnisse der Nutzer einzustellen. So verhindern wir Energieverluste», erklärt Martin Schaub vom Hochbauamt, der die Umsetzung verantwortet. Massnahmen in der Betriebsführung verursachen kaum Kosten, bringen aber Einsparungen bei Energie und Kosten von durchschnittlich 10 bis 15 Prozent.

«Inzwischen sind wir mit der EBL im sechsten Vertragsjahr. Wir sind von dieser Dienstleistung überzeugt und haben deshalb neben dem Pilotprojekt seit fünf Jahren weitere Gebäude mit Einsparungspotenzial dazugenommen. So zum Beispiel die Gebäude des Gymnasiums Liestal und der Schulanlage Tannenbrunn in Sissach oder die Kantonsbibliothek. Das Team der EBL ist sehr engagiert und kompetent. Es hat gemeinsam mit uns durch genaues Hinschauen, Hinterfragen und Nachdenken unsere Anlagen optimiert», erzählt Martin Schaub. So wurde bei den von der EBL betreuten Objekten im letzten Jahr gegenüber dem Referenzjahr eine mittlere Wärmeeinsparung von 18 Prozent erzielt. Der Stromverbrauch konnte um 10,6 Prozent und der Wasserverbrauch um 12,6 Prozent gesenkt werden.

Wichtig sind Martin Schaub dabei zwei Punkte: «Die Betriebsoptimierung ist keine Sparmassnahme auf Kosten des Personals, das in den Gebäuden arbeitet. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen sich wohlfühlen. Zudem ist die Betriebsoptimierung nur erfolgreich, wenn die zuständigen Hauswarte mithelfen. Für sie ist es eine Zusatzaufgabe. Wir spüren aber ihren Willen und einen gewissen Ehrgeiz, den Energieverbrauch jedes Jahr weiter zu senken. Sie machen einen sehr guten Job.»

Wärme

«Die EBL ist als Dienstleister wirklich zu empfehlen.»

Verena Scherrer-Nef, Gemeindepräsidentin Bennwil

Verena Scherrer-Nef ist privat dem Wärmeverbund Bennwil angeschlossen. Auch als Gemeindepräsidentin schätzt sie die gute Zusammenarbeit mit dem Wärme-Team der EBL, wie zum Beispiel bei der Modernisierung der Heizzentrale im Sommer 2019.

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Mitte der 1990er-Jahre hat Bennwil einen Wärmeverbund als kleine Aktiengesellschaft gegründet. Schon damals erwarb die EBL als Partnerunternehmen die Hälfte der Aktien. «2012 entschied die Einwohnergemeinde, dass es nicht Kernaufgabe der Gemeinde ist, einen Wärmeverbund zu leiten, und verkaufte ihren Anteil an die EBL», erzählt die aktuelle Gemeindepräsidentin Verena Scherrer- Nef. Sie ist 1999 mit ihrem Mann Roland nach Bennwil gezogen. Das erworbene Haus war damals schon dem Wärmeverbund angeschlossen. Scherrers schätzen das komfortable Heizsystem. «Es gibt keine Umtriebe damit und die beiden Räume, die früher durch den Öltank und die Ölheizung belegt waren, können wir gut als Vorratskammer und Stauraum nutzen. Unser Haus ist nämlich nicht unterkellert», erklärt Verena Scherrer-Nef. «Einzig als wir eingezogen sind, waren wir unsicher, ob alles richtig eingestellt ist. Ein Anruf bei der EBL genügte und jemand kam vorbei», sagt sie und fügt an: «Als Dienstleister ist die EBL wirklich zu empfehlen.»

Auch bei der Modernisierung der Heizzentrale im Sommer 2019 war die gute Zusammenarbeit wichtig. Da die Heizanlage in die Jahre gekommen war und den heutigen Anforderungen an die Luftreinhaltung nicht mehr entsprach, investierte die EBL knapp eine Million Franken in eine moderne Zentrale. Neben einem neuen Holzheizkessel hat sie einen Elektrofilter eingebaut, welcher die Feinstaubemissionen massiv verringert, sowie eine Abgaskondensation installiert, die aus dem in den Rauchgasen enthaltenen Wasserdampf 10 Prozent Wärme für den Verbund zurückgewinnt. Damit steigt der Anteil an erneuerbarer Energie gegen 90 Prozent. Ein neuer Energiespeicher lässt zudem die Heizanlage flexibler regulieren und für die Wärmekunden steht kurzfristig mehr Spitzenleistung zur Verfügung. Die Platzierung des neuen Speichers war aber aufwendiger als vorhergesehen. «Wie immer, wenn eine ältere Liegenschaft oder eine ältere Anlage wie unsere saniert wird, kann Unvorhergesehenes auftreten. Die EBL konnte den Speicher nicht wie geplant platzieren, weshalb wir gemeinsam einen anderen Ort finden mussten. Die EBL hatte dabei immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen. Der für das Ressort Bau zuständige Gemeinderat Reto Bruhin führte diverse Gespräche mit der EBL. Das funktionierte gut», sagt die Gemeindepräsidentin. Im Lauf der Sanierung wurde ausserdem festgestellt, dass die Decke der unterirdischen Heizzentrale undichte Stellen hat. Um Schäden zu vermeiden, liess die EBL die Decke respektive den Vorplatz des Gemeindesaals und des Feuerwehrmagazins im ersten Quartal 2020 auf eigene Kosten reparieren.

Im schönen Bauerndorf Bennwil sind bereits achtzig Gebäude, fast über das ganze Dorfgebiet verteilt, dem Wärmeverbund angeschlossen. Sie profitieren von dieser umweltfreundlichen, komfortablen und sicheren Wärmeversorgung. In Bennwil ist der Anschluss an den Wärmeverbund wohl auch die günstigste Heizmethode, wenn man die Vollkosten vergleicht und zu den Anfangsinvestitionen auch die jährlichen Kosten für Unterhalt und Energiebeschaffung addiert. Seit 1997 ist in Bennwil der Preis für Fernwärme nur um 39 Prozent gestiegen, während Erdöl in der gleichen Zeitspanne um ganze 173 Prozent teurer geworden ist.

Sehenswertes «Bämbel»

Das Baselbieter Bauerndorf Bennwil hat seinen alten Charakter erhalten. Der geschützte Dorfkern ist von nationaler Bedeutung. Viele der rund 670 Einwohnerinnen und Einwohner pendeln zur Arbeit. Doch auch im Dorf sind gut 200 Arbeitsplätze vorhanden. Weiter gehören ein Dorfmuseum mit Exponaten von der Römerzeit bis in die Gegenwart, eine Schule, etwas Industrie sowie ein sehr aktives Vereinsleben zu Bennwil. Vom 27. bis 29. August 2021 feiert «Bämbel» – wie Bennwil im Dialekt bezeichnet wird – nach 50 Jahren Pause wieder ein Dorffest.